Willkommen bei Bildung zu Hause Schweiz

Nur wenige können sich für eine alternative Bildung ihrer Kinder eine Privatschule leisten. Vielen aber ist es möglich, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Dies geschieht unter geringem Kostenaufwand im Wohnzimmer, am Küchentisch, im privaten Büro oder in einem eigens dafür hergerichteten «Schulzimmer». Unsere Bildungsalternative ist die «Privatschule des kleinen Mannes». Die Lehrer sind die Mütter und Väter, welche auf diese Weise nebenbei selber wieder zu Lernenden werden und gemeinsam mit den Kindern die Welt entdecken und die Bildungsinhalte auswählen und erarbeiten. Unser modernes Informationszeitalter macht diese Inhalte jedermann und jederzeit frei zugänglich, was sowohl den staatlich organisierten Schulbetrieb als auch die Privatschulen als exklusive Stätten des Bildungserwerbs zunehmend in einem anachronistischen Licht erscheinen lässt.

 

Familien, welche sich für diesen lohnenden Weg entscheiden, können in der Regel nicht auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Der Verein Bildung zu Hause Schweiz will deshalb Unterstützung bieten durch Vernetzung der Familien, durch die Organisation von gemeinsamen Anlässen und als Informationsplattform.

 

Bildungstag in Brugg, AG

21. Oktober 2017

 

Schnuppertag für Interessierte und Neueinsteiger mit attraktiven Themen!

 

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Schulbeginn 2017

Pünktlich zum Schuljahresbeginn wartet »Blick» mit einer Reportage auf über alternative Schulformen: 

Zu viel Druck - zu wenig Druck?, Silvia Tschui

Eltern suchen die perfekte Bildung für ihre Kinder

Blick Special

 

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Homeschooling macht Schule

Der Sonntagsblick berichtet mit einer vierteiligen Artikelserie: Homeschooling macht Schule, Aline Wüst

Der Kanton St. Gallen erlaubt Heimunterricht nicht. Ramona und Werner Zimmermann schicken ihre Tochter trotzdem nicht zur Schule. Jetzt entscheidet der Richter.

Die Kinder der Familie Toth aus Milken BE gehen nicht zur Schule. Sie lernen nur, wenn sie Lust haben und was sie gerade interessiert.

Heimunterricht kann funktionieren. Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm aber warnt, dass Eltern sich oft überschätzen.

Carsten Quesel nimmt 500 Biografien der Schweizer Homeschooler unter die Lupe.

 

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«Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht...»

Die beiden Verse aus Heinrich Heines «Nachtgedanken» umschreiben treffend, wie es freiheitsliebenden Menschen ums Herz sein muss, wenn sie sich vor Augen führen, wie es um die Bildungsfreiheit in Deutschland bestellt ist:

Einmal mehr führt eine Homeschoolfamilie das in Deutschland geltende
Verbot von elterlichem Privatunterricht ad absurdum: Obwohl die
unterrichtende Mutter nicht ausgebildete Lehrerin ist und obwohl die
Schülerin nur die Abschlussklasse der öffentlichen Schule besucht
hatte, lesen wir im «Homberger Anzeiger», dass Elisabeth Schaum
als Klassenbeste abgeschlossen hat: Fast lauter Einsen - das sind
schweizerische Sechser! Lesen Sie hier den Bericht und das Statement
des Vaters, T.J. Schaum.

Dass diese Topleistung kein Einzelfall ist, belegt die Tatsache, dass auch alle anderen Schaum-Kinder Spitzenergebnisse unter denselben Bedingungen erzielt haben, zum Beispiel auch Jael Schaum mit lauter Einsen!

 

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Der Avenir-Suisse-Freiheitsindex 2016

Alljährlich erscheint der Avenir-Suisse-Freiheitsindex, der die einzelnen Kantone nach verschiedensten Freiheitskriterien vergleicht. Die neueste Ausgabe wurde gegenüber den Vorjahren mit neuen liberalen Indikatoren erweitert. Die interaktive Ausgestaltung erlaubt es, einen individuellen Freiheitsindex für die Kantone zusammenzustellen und direkt zu vergleichen.

 

Von den 12 zivilen Indikatoren ist einer «Homeschooling». Wer alle Indikatoren ausser «Homeschooling» ausschaltet, erhält ein Bild, welches die welschen Kantone an der Spitze zeigt.

 

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Homeschooling - der andere Weg zur Bildung

SRF, DOK, 25. Mai 2017

Lernen ohne Schule: Schätzungsweise 700 bis 1000 Kinder in der Schweiz besuchen keine Schule und werden trotzdem zu lebenstüchtigen jungen Erwachsenen. «DOK» porträtiert Familien, die ihre Kinder ohne Schule aufwachsen lassen. Ein Film von Helen Arnet

 

Beachten Sie das Bonus-Material zum Film von Helen Arnet:

Schule auf dem Prüfstand:

 

 

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Lehrerzeitschrift interessiert sich für Homeschooling

In der ersten Ausgabe (2017) von «Bildung Thurgau» (Zeitschrift der Berufsorganisation der Lehrer des Kantons Thurgau) wurde Homeschooling als Schwerpunktthema gewählt. Wir veröffentlichen hier die entsprechenden Ausschnitte aus der Zeitschrift.

 

So erfreulich dieses Interesse ist, so bedauerlich ist der Argwohn der Behörden, der sich in der jüngsten Verschärfung der Richtlinien für Privatunterricht widerspiegelt!

 

Nicht nur, dass Honorarforderungen der Schulaufsicht den Eltern überbürdet werden, welche mit ihren Steuergeldern die öffentliche Schule mitfinanzieren, ohne deren Leistungen in Anspruch zu nehmen; - nicht nur, dass stufenspezifische Lehrbefähigungen eingefordert werden, obwohl nicht entsprechend qualifizierte Lehrer auch an der Volksschule im Einsatz sind, wo zudem Klassenunterricht und nicht Einzelbetreuung gefordert ist; - bedauerlich sind diese Verschärfungen auch deshalb; weil sich der Staat einmal mehr in Dinge einmischt, die ihn eigentlich nichts angehen.  Prof. Dr. Johannes Reich vertritt zu Recht die These, dass Bildungsziele wie «Sozialisation des Kindes» im Kontext der Grundrechte zu realisieren seien. Als Folge des elterlichen Erziehungsrechtes sei dies vorrangig Befugnis der Eltern und nicht Aufgabe des Staates! Der Kanton Thurgau aber glaubt, jährlich den Sozialisierungsgrad der Homeschool-Kinder erforschen und bewerten zu müssen! Zu Recht erwähnt Schulinspektor Kemmler im Artikel den grossen Aufwand für die Überprüfung des privaten Unterrichtes!
Ist das nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen? Hätte Herr Kemmler an der öffentlichen Schule nicht mehr als genug zu tun?

 

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Hiess es früher, der Lehrer wisse alles, glauben heute schon Zehnjährige, dass Google alles weiss.

Ein aufschlussreicher Artikel in der NZZ beleuchtet den Einfluss von Tablets auf die Rolle der Lehrer in den öffentlichen Schulen. «Die Lehrer seien gefordert, neue Rollenbilder zu erarbeiten…». Es sei wichtig, «…mit der Anschaffung von Tablets auch eine neue Lernkultur im Klassenzimmer zu verankern. Der Lehrer, der als Autorität sagt, wo es langgeht, wird zunehmend ersetzt durch den Lerncoach, der im Hintergrund wirkt und bei Bedarf weiterhilft. Die Lehrerin Franziska T. sagt, der wichtigste Schritt dazu sei, sich einzugestehen, dass der Wissens- und Erfahrungsvorsprung der Schüler nichts Bedrohliches, sondern im Gegenteil etwas Positives sei.»

Wie wahr! Es ist an der Zeit anzuerkennen, dass Lehrerzertifikate im Informationszeitalter eine überholte Bedingung für die Bewilligung von elterlichem Privatunterricht sind!

 

Umfrage unter Zürchern Lehrern

Muss man Lehrer sein, um erfolgreich seine eigenen Söhne und Töchter unterrichten zu können? Wie unterscheiden sich Homeschoolkinder von Volksschulkindern? - Wir wollten dies von Pädagogen wissen:

 

Im Verlauf der Monate September und Oktober 2016 setzte BzH einen Fragebogen in Umlauf unter den uns bekannten Lehrern, welche im Kanton Zürich Homeschool-Kinder unterrichten. Die Antworten sind hier zusammengefasst aufgeführt.

 

Es sollte zu denken geben, dass unter diesen Fachleuten mit zum Teil jahrelanger Berufserfahrung einhellig die Meinung besteht, dass die Erfordernis eines Lehrerzertifikates als Bewilligungsvoraussetzung für Homeschooling unnötig ist.

 

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Globale Homeschool Konferenz in Rio

Lesen Sie hier einen Bericht über die zweite globale Homeschool-Konferenz, an der Vertreter aus 25 Ländern teilgenommen haben. Aufbauend auf der Berliner Deklaration der ersten Konferenz wurden in Rio 10 weitere Grundsätze formuliert.

 

Und die nächste GHEC-Konferenz ist bereits in Planung - wo? Hier!

 

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Bildung zu Hause: USA und Schweiz

Mama, meine Lehrerin, Simone Rau und Vincenzo Capodici 

 

Von wegen Hippies und konservative Christen: Zwei Millionen Kinder werden in den USA daheim unterrichtet – sie gehören zu gut angepassten Familien. Das Vertrauen in die Volksschule schwindet.

Tages Anzeiger Zürich

 

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Zum Lernen braucht's die Schule nicht!

Eines der bizarrsten Argumente, die je gegen Hausunterricht vorgebracht worden sind, lesen wir in diesem Artikel in der FAZ: 

 

«Dadurch, dass die Schüler des Heimunterrichts intensiver betreut werden und dadurch bessere Lernerfolge erzielen könnten, haben diese einen Vorteil gegenüber den Schülern der öffentlichen Schule. Hierdurch wird die Chancengleichheit der Schüler verzerrt. Die Wahrung gleicher Startbedingungen für eine Bildungskarriere ist nur durch die Zusammenfassung aller Kinder in einer gemeinsamen Eingangsschule zu realisieren.»

  

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Schulpflicht - Raum der Freiheit?

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe will nicht, dass Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten. Öffentliche Schulen sind jedoch häufig nicht so idyllisch, wie die Richter meinen. Lesen sie hier den wertvollen Beitrag von Prof. Dr. Reimer von der Justus-Liebig-Universität Gießen (Öffentliches Recht) in der FAZ, Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. 11. 2014.

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Mitgliederausweis

Ab sofort kann beim Sekretariat auch ein Mitgliederausweis bezogen werden. Je nach örtlichen oder kantonalen Gegebenheiten, können zu Hause unterrichtende Eltern bei pädagogischen Medienzentren oder dergleichen Lehrmittel kaufen oder ausleihen. Ein Ausweis über die Zugehörigkeit zu unserem Verein kann unter Umständen den Zugang zu solchen Einrichtungen erleichtern. Ein Ausweis gilt jeweils von anfangs Juli bis ende Juni des folgenden Jahres.

Wer einen Mitgliederausweis möchte, richtet seine Anfrage bitte an: info@STOP-SPAM.bildungzuhause.ch

Der Ausweis wird dann innert ca. 2 Wochen per Post zugestellt, sofern der Mitgliederbeitrag fürs laufende Jahr bezahlt worden ist.

 

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Handout Bildung zu Hause

Im Sinne einer Online-Broschüre haben wir mit diesem Handout für Politiker und Behördenmitglieder einige Informationen über Bildung zu Hause zusammengetragen. Die Broschüre ist kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

 

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Freiheitliche Gesetze in der Grafschaft Kent, UK

In vorbildlicher Weise regeln die Behörden der Grafschaft Kent, Grossbritannien, den elterlichen Privatunterricht:

 

  • «Wir verstehen, respektieren und akzeptieren das Recht der Eltern, ihre Kinder zu Hause zu bilden.»
  • «Sie können entweder eine Schule bitten, Ihr Kind zu bilden, oder Sie können es selber tun.»
  • « Wenn Ihr Kind noch nie in der Schule war, müssen Sie dies niemandem melden und Sie benötigen niemandes Erlaubnis, Ihr Kind zu Hause zu bilden. Wenn Ihr Kind in einer Schule war, und Sie entscheiden, es stattdessen zu Hause zu bilden, müssen Sie dies der Schule mitteilen, damit diese den Namen des Kindes aus ihren Akten streichen kann. Die Schule wird uns dann Ihre Entscheidung mitteilen. Sie müssen keine Begründung angeben, weshalb Sie diese Entscheidung getroffen haben.»
  • «Sie müssen weder ein ausgebildeter Lehrer sein, um Ihr Kind zu Hause zu unterrichten, noch sind Sie dem staatlichen Lehrplan oder einer Stundentafel verpflichtet.»
  • Hier können Sie mehr erfahren!


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«Man wird einfach ganz anders gefördert, wenn man von den eigenen Eltern unterrichtet wird.»

Dies sind die Worte von Stefan Bachmann, einem Sohn der Adliswiler Familie Bachmann. Bachmanns gehören zu den Pionieren unter den privat bildenden Familien in der Schweiz. Mit dem aktuellen zürcherischen Volksschulgesetz wird seit 2008 versucht zu unterbinden, was Stefan Bachmann noch gestattet war: Bildung zu Hause unter Anleitung der natürlichsten Lehrer der Welt, nämlich der Eltern.

Als Teenager hat er ein Buch zu schreiben begonnen, welches in den USA grossen Anklang gefunden hat und in sechs Sprachen übersetzt wird.

Erfahren Sie mehr über den 19-Jährigen, der fünf Instrumente spielt und am Konservatorium Zürich studiert.

 

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Homeschooling in Irland

In Artikel 42 definiert die irische Verfassung in vorbildlicher Weise das Recht der Eltern auf ein eigenständiges Familienleben:

 

1. Der Staat anerkennt, daß die Erziehung des Kindes in erster Linie und natürlicherweise der Familie obliegt; er verbürgt sich, das unveräußerliche Recht und die unveräußerliche Pflicht der Eltern zu achten, je nach ihren Mitteln für die religiöse, moralische, geistige, körperliche und soziale Erziehung ihrer Kinder Sorge zu tragen.

2. Es steht den Eltern frei, für diese Erziehung in ihrer Privatwohnung, in Privatschulen oder in staatlich anerkannten oder vom Staat eingerichteten Schulen zu sorgen.

3. 1 Der Staat darf die Eltern nicht dazu verpflichten, ihre Kinder unter Verletzung ihres Gewissens und ihrer rechtmäßigen Vorliebe in staatliche Schulen oder irgendeinen besonderen vom Staat vorgeschriebenen Schultypus zu schicken.

 

Das Elternrecht ist ein vorstaatliches Recht. Der Staat hat dieses Recht nie besessen, er kann es deshalb auch nicht verleihen. Ein Staat, der das Recht auf Familiengründung abhängig macht von der Bedingung, dass ihm die Kinder später einmal ausgeliefert werden müssen (Schulzwang), muss totalitär genannt und in seine Schranken verwiesen werden.

 

 

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Broschüren Bildung zu Hause

Die Welt ist mein Klassenzimmer

Eine schön gestaltete Werbeschrift, welche die Vorzüge und die Attraktivität des Lebensstils «Homeschooling» nahebringt. Eine Vielzahl von Gründen spricht für dieses Bildungsmodell – die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Kindes können so optimal berücksichtigt werden: spezielle Begabungen, Lerntempo, Lernrhythmus und Lernmethoden. Auf diese Weise kann ein gezieltes und persönlicheres Eingehen auf das einzelne Kind ermöglicht werden.

Privatunterricht und Bildungsfreiheit

Ein Plädoyer für Bildungsfreiheit und Elternrecht. Familien- gründung ist kein Auftrag, den der Staat erteilen kann. Sie geschieht auf Grund der freien Entscheidung der Bürger. Trotz- dem greift der Staat in zunehmendem Masse nach unseren Kindern und entreisst den Eltern die Ausgestaltung ihres natur- gegebenen Erziehungs- und Bildungsauftrages; kein Staat hat das Recht dazu – woher wollte er dieses Recht auch ableiten? Der Staat hat keine Opfer gebracht, er besitzt keine Liebe, seine schiere Existenz verdankt er dem freien Kinder-Entscheid seiner Bürger!

Die Farb-Broschüren können gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellt werden: 

info@STOP-SPAM.bildungzuhause.ch

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Berliner Erklärung

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz für Bildung zu Hause (Global Home Education Conference) in Berlin, wurde die folgende Erklärung veröffentlicht: Lesen Sie hier.

 

«Ich bin gegen das staatliche Bildungs- und Erziehungs-monopol und betrachte Eltern, die ihre Kinder verantwortungsvoll zu Hause unterrichten, als gesunde Antwort auf ein anmaßendes Schulsystem.»

 

«Heute beobachte ich die totale, widerrechtliche Aneignung der Kinder durch die Schule.»

 

Norbert Blüm

langjähriger Bundesminister für Arbeit, Deutschland.

Lesen Sie hier die Streitschrift «Freiheit» von Herrn Blüm!

 

Unterrichtspflicht statt Schulbesuchspflicht

 

In seinem Aufsatz im Schweiz. Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht vom Nov. 2012 führt Prof. Dr. J. Reich aus, dass sich aufgrund der parlamentarischen Debatten nachweisen lässt, dass die Bundesverfassung von 1874 keine Schulbesuchspflicht normieren sollte.  Art. 62 Abs. 2 BV schreibt den Kantonen nicht vor, in welchem Rahmen Bildungsinhalte vermittelt werden sollen, sondern verpflichtet diese lediglich, den Besuch des Grundschulunterrichts für obligatorisch zu erklären.

 

«Auferlegt ein Kanton Kindern dagegen eine Schulbesuchspflicht, ist ein Konflikt mit dem elterlichen Erziehungsrecht möglich. Es ist nämlich Aufgabe der Eltern, das Wohl des Kindes  … pflichtgemäss zu konkretisieren. Als Folge dieses elterlichen Konkretisierungsprimates ist das Gemeinwesen grundsätzlich nur im Fall tatsächlicher, ernstlicher und objektiv  fassbarer Gefährdung des Kindswohls befugt, «die geeigneten Massnahmen zum Schutz des Kindes»  zu treffen (Art. 307 Abs.1 ZGB). Daraus folgt, dass eine kantonale Vorschrift, wonach die Schulpflicht nur durch Schulbesuch erfüllt werden kann, … dann in die verfassungsrechtlich geschützten Erziehungsrechte der Eltern eingreift, wenn der elterlich erteilte häusliche Privatunterricht im konkreten Fall sowohl den Anforderungen von Art. 62 Abs. 2 BV genügt als auch das Wohl des Kindes wahrt.»

 

Ausserdem seien Bildungsziele wie «Sozialisation des Kindes» im Kontext der Grundrechte zu realisieren. Als Folge des elterlichen Erziehungsrechtes sei es zunächst Befugnis der Eltern, ihr Kind zu sozialisieren und ihm die eigenen Werte und Überzeugungen in Wahrung seines Wohls zu vermitteln (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 ERMK; Art. 303 Abs. 1 ZGB).

 

Erstrebenswert

"You home school? Aren't you afraid your kids won't fit in?"
No, I'm terrified they will. That's why I home school.

We have a choice: our kids can fit in or they can stand out. Followers fit in; leaders stand out.

 

Rick Boyer

Postadresse: Bildung zu Hause Schweiz | CH-3000 Bern | info@STOP-SPAM.homeschool.ch